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Rechtstipps: 

- Elternzeit richtig beantragen 

Der Elternzeitantrag muss nach § 16 BEEG rechtzeitig (spätestens 7 Wochen vor Beginn) und schriftlich eingereicht werden, wenn es um Elternzeit bis zum vollendeten 3. Lebensjahr geht. Man muss sich dabei für die nächsten 2 Jahre festlegen. Für nachträgliche Korrekturen ist oft erst das Einverständnis des Arbeitgebers erforderlich. Bei einem nur mündlichen Antrag kann der Sonderkündigungsschutz entfallen. Detaillierte Regelungen finden sich im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG). 

- Bewerbern korrekt absagen

Eine E-Mail gegenüber einer 28-jährigen Bewerberin mit den Formulierungen: "Sie sind zu jung, verheiratet und haben Kinder, Sie sind deswegen unserer Erfahrung nach zeitlich zu unflexibel" löst einen Entschädigungsanspruch nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) aus. Nach Ansicht des Arbeitsgerichts Stuttgart im Februar 2014 in Höhe von 2.000 Euro, und zwar wegen Altersdiskriminierung, nicht unbedingt wegen Geschlechts-diskriminierung.  

 

 

Kontakt: 

Kanzlei Eisenmann

RAin Kathrin Eisenmann

Anschrift:

Daimlerstraße 25
70372 Stuttgart
- Bad Cannstatt 

Telefon:

0711 - 900 51 990

E-Mail:

info(at)kanzlei-eisenmann.de 

Internet:

www.kanzlei-eisenmann.de  

- Abgrenzung Arbeitsverhältnis - Selbstständigkeit

Was viele nicht wissen, ist dass ein Vertragsverhältnis von der Sozialversicherung anders beurteilt werden kann als vom Arbeitsgericht. Die Entscheidung des Arbeitsgerichts ist dabei für den Sozialversicherungsträger nicht bindend. So kann es passieren, dass jemand zwar als Arbeitnehmer mit einem Brutto-Gehalt bei der Krankenkasse angemeldet wird und monatliche Gehaltsabrechnungen erhält, das Arbeitsgericht Denjenigen - mangels nicht nachgewiesener Arbeitsanweisungen - als eher selbstständig einordnet. Den Nachteil hat der Mitarbeiter, der dann kaum arbeitsrechtlichen Schutz genießt. 

 


Herzlich willkommen auf den Internetseiten
 
von Rechtsanwältin Kathrin Eisenmann!


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